Gut leben trotz einer Schmerztherapie mit Opioiden!

Zur Arbeit gehen oder ein Treffen mit Familie und Freunden ist wegen der Verstopfung nicht mehr möglich – Das muss nicht sein! Einmal erkannt, ist die Opioid-verursachte Verstopfung gut behandelbar.

Also nur keine falsche Scham! Verstopfungen sind sicher ein eher peinliches Thema, aber es geht um ein schönes Alltagsleben. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt.

Die Wirkstoffe der PAMORA-Gruppe, z.B. Naloxegol und Methylnaltrexon, beseitigen die quälenden Nebenwirkungen schnell und gründlich. Naloxegol unterbindet die Opioid-Wirkung auf die Darmmuskulatur und bekämpft sie somit direkt in ihrer Ursache. Die eigentliche Schmerzlinderung durch die Opioide wird dabei nicht beeinflusst, da Medikamente mit diesem Wirkstoff ausschließlich im Darmbereich wirken.8 Dieses Medikament ist ganz einfach zu schlucken. Es wird als Tablette eingenommen, die bei Bedarf sogar in einem Mörser zerkleinert werden kann.16

WAS KÖNNEN SIE ZUSÄTZLICH TUN, UM IHREN KÖRPER ZU UNTERSTÜTZEN?

Werden Sie aktiv!

  • Bei Verstopfung hilft regelmäßige Bewegung.5
    Sorgen Sie deshalb für mehr Bewegung in Ihrem Alltag. Dazu müssen Sie kein Joggingprogramm starten. Schon kleine Veränderungen, z.B. die Treppe nehmen statt des Aufzugs oder so oft wie möglich an der frischen Luft spazieren gehen, helfen ungemein.

    Wenn Sie mehr tun wollen, benötigen Sie ein individuelles Bewegungsprogramm, das an Ihren Gesundheitszustand angepasst ist. Ein professionelles Sportstudio kann Ihnen dabei helfen. Vielleicht gibt es aber auch jemanden in Ihrem örtlichen Sportverein, der bei der Erstellung eines Bewegungsprogramms helfen kann. Schließlich macht das Trainieren mit guten Bekannten viel mehr Spaß!
  • Ausreichend Trinken.5
    Ja, es ist für die meisten Menschen nicht leicht, ausreichend zu trinken – mindestens 1,5 Liter pro Tag sollten es schon sein. Aber gerade für Sie ist es sehr wichtig. Ein kleiner Trick ist, immer ein volles Glas oder eine Flasche in Griffweite zu haben, das gilt auch für unterwegs. So werden Sie bei jedem Blick darauf an das Trinken erinnert.
  • Ballaststoffreiche Ernährung kann helfen, die Verstopfung zu mindern.
    So ist es manchmal hilfreich, z. B. Weizenkleie und Flohsamenschalen zu essen.6 Falls Sie jedoch ein Opioid einnehmen, sollten Sie Ballaststoffe meiden. Diese führen zu einer Zunahme des Volumens des Darminhaltes und können die schon bestehenden Beschwerden verstärken.19

EIN TIPP FÜR DEN URLAUB: NEHMEN SIE EINE ÄRZTLICHE BESCHEINIGUNG MIT

Bevor Sie eine Urlaubsreise antreten, sollten Sie mit Ihrem Arzt sprechen. Im Ausland gelten vielleicht andere Regeln für das Mitführen von starken, Opioid-haltigen Schmerzmitteln. Innerhalb Deutschlands oder in einem Mitgliedsstaat des Schengener Abkommens gilt: Bei einem Urlaub bis zu 30 Tagen kann der Patient sämtliche Medikamente mitnehmen. Das betrifft auch die Opioide. Um die medizinische Notwendigkeit der Opioid-Einnahme zu dokumentieren, ist hierzu allerdings eine ärztliche Bescheinigung erforderlich. Diese muss vor Reiseantritt von der Landesgesundheitsbehörde oder einer von ihr beauftragten Stelle beglaubigt werden.17,18

Darauf stehen unter anderem:

  • die Adresse des behandelnden Arztes
  • wichtige Daten des Patienten
  • alles Wissenswerte über das Arzneimittel, z.B.:

    • Handelsbezeichnung 
    • Wirkstoff 
    • Wirkstoffkonzentration 
    • Darreichungsform 
    • Reichdauer der Verschreibung
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